Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung

Schon immer hat die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk, für die anerkannten Einrichtungen Qualitätsstandards vorgegeben. Heute arbeiten die Einrichtungen nach dem festgelegten Konzept zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung, das kontinuierlich den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst wird.

Die neuen Qualitätskriterien traten am 1.1. 2009 in Kraft.

 

 

 

 

 

 Qualitätskriterien (PDF) 

Weitere Informationen zum Thema Qualität im Müttergenesungswerk: www.forschungsverbund-mhh.de
www.aqms.de

Das zum 01.08.2002 in Kraft getretene Gesetz zur „Verbesserung der Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter“ hat zum Ziel, die in der Vergangenheit eingeführten und bewährten Leistungen der Vorsorge und Rehabilitation für Mütter in ihrem besonderen Charakter für die Zukunft leistungsfähig und qualitativ abzusichern. Gleichzeitig wurde mit der Gesetzesänderung der §§ 24 und 41 SGB V festgelegt, dass stationäre medizinische Leistungen zur Vorsorge oder Rehabilitation für Mütter und Mütter mit Kindern nur in Einrichtungen erbracht werden kann, mit denen ein Versorgungsvertrag nach § 111 a SGB V besteht. Vor diesem Hintergrund haben die Spitzenverbände der Leistungsanbieter und die Spitzenverbände der Krankenkassen Anforderungsprofile für stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Mütter und Mütter mit Kindern entwickelt.

Anforderungsprofil Vorsorge (113,5 KB)

Anforderungsprofil Rehabilitation (108,3 KB)

„Das Deutsche Müttergenesungswerk ist der einzige Träger, der konzeptionell die Sensibilität für geschlechtsspezifische Lebens- und Problemlagen im Programm vertritt“, schreibt der Bericht „Zur gesundheitlichen Situation von Frauen in Deutschland“ (Mai 01) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen zum frauenspezifischen Ansatz in den Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen des Müttergenesungswerks finden Sie im Informationstext.

Frauenspezifischer Ansatz (24,3 KB)

Der Gesetzgeber verpflichtet Einrichtungen der stationären Vorsorge und Rehabilitation zur externen, vergleichenden Qualitätssicherung. Der Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg führt seit dem 1. Oktober 2006 ein strukturiertes und standardisiertes Qualitätssicherungsprogramm, das QS-Reha®-Verfahren, als Pilotprojekt zur Qualitätssicherung der Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen durch, an dem viele Einrichtungen des Müttergenesungswerkes beteiligt sind. Informationen über QS-Reha® und den aktuellen Stand des Pilotprojektes finden Sie unter

www.rehawissenschaft.uni-wuerzburg.de/qs-muvaki